Sicherheitsassistent / Sicherheitsassistentin

Von der Aufnahme bis zu den Möglichkeiten. Was man alles über Sicherheitsassistenten wissen muss…

Beschreibung der Ausbildung

Die Ausbildung von Sicherheitsassistenten (*) ist in die bewaffneten und die unbewaffneten Sicherheitsassistenten unterteilt. Der Sicherheitsassistent kann beruflich als Polizeigehilfe zur Unterstützung der Einsatz- und Strassenverkehrseinheiten, als Gefangenenbegleiter, Objektschützer, Parkplatzwächter, Mitarbeiter in Einsatzzentralen und Interventionszentren eingesetzt werden. Im gesamten Verlauf der Ausbildung werden das Verhalten und das Fachwissen unterrichtet.

Die Sicherheitsassistenten besitzen keinen Status als Polizisten.

(*) Die verwendete männliche Form schliesst die weibliche Form mit ein.

Dauer und Beginn der Kurse

Es werden jährlich drei Kurse geführt, mit Schulstart jeweils im Januar, im Mai und im September.

Die Ausbildung ist wie folgt aufgebaut :

  • Für die bewaffneten Sicherheitsassistenten: 13 Wochen, 6 Wochen Grundausbildung, wovon 2 Wochen INTEGRO (Anfangswochen, Integration), 2 Wochen Praktikum, 4 Wochen spezifische Ausbildung, eine Woche Examensvorbereitung und Examen.
  • Für die unbewaffneten Sicherheitsassistenten: 9 Wochen, 6 Wochen Grundausbildung, wovon 2 Wochen INTEGRO (Anfangswochen, Integration), 2 Wochen spezifische Ausbildung, eine Woche Examensvorbereitung und Examen.

Inhalt der Ausbildung

Die Grundausbildung behandelt Bereiche wie Arbeits- und Lerntechnik, Allgemeinbildung, Muttersprache, Informatik, usw. Als allgemeine fachlichen Kompetenzen werden unterrichtet : bürgernahe Polizei, Ausbildung in Verkehrsregelung und Autofahrkurse, Verfassen von Rapporten, Ausbildung im Gesundheitsbereich, Polizeipsychologie, Ethik, usw. Ein weiteres Unterrichtsthema ist die Kriminalpolizei (erste Massnahmen, Spurensicherung, Signalement). Des Weiteren das Straf- und Zivilrecht und die persönliche Sicherheit. Und nicht zu vergessen die körperlichen Aktivitäten.

Die Ausbildung kann auch deutsch durchgeführt werden.

Am Ende der Ausbildung wird den Kursteilnehmern ein Zertifikat der Schule ausgehändigt.

Aufnahmebedingungen

Die Kandidaten werden von den entsprechenden Arbeitgebern rekrutiert, d.h. von Kanton oder Gemeinde und zwar zu den Bedingungen des Arbeitgebers (Höchstalter, Nationalität, Vorbildung, usw.).

Die nachstehenden Mindestbedingungen müssen jedoch eingehalten werden :

  • mindestens 18 Jahre alt sein,
  • einen ausgezeichneten Leumund haben,
  • nicht vorbestraft sein,
  • über eine gute Kondition verfügen,
  • bewaffnete Sicherheitsassistenten müssen eine Bestätigung vorweisen können, die ihre psychologische Befähigung für den Beruf bescheinigt,
  • sehr gute Kenntnisse (Sprache und Schrift) in seiner Muttersprache mitbringen (je nach Dienstort),
  • einen Führerschein Kategorie B besitzen.

Die Rekrutenschule absolviert zu haben oder über eine gleichwertige Erfahrung zu verfügen kann ein Vorteil sein.

Inhalt des Examens

Jeder Arbeitgeber hat seine eigenen Aufnahmebedingungen und Aufnahmetests.

Anmeldung und Kosten

Die Kandidaten werden von ihrem Arbeitgeber in der Schule angemeldet.

Die Kosten der Ausbildung sowie das Gehalt des Aspiranten werden vom Arbeitgeber übernommen. Die Mahlzeiten (Mittagessen sind obligatorisch) gehen zu Lasten des Sicherheitsassistenten-Aspiranten.

Wichtig !

Alle an einer Ausbildung zum Sicherheitsassistenten interessierten Personen müssen zuvor von einem Polizeikorps oder von einer Gemeindebehörde angestellt sein.

Es ist nicht möglich, die Ausbildung zum Sicherheitsassistenten als freier Kandidat zu absolvieren.

Berufsmöglichkeiten

Die Sicherheitsassistenten-Ausbildung ermöglicht ein internes Weiterkommen innerhalb des Polizeikorps.